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Kinder und Sexualität

Aktualisiert: 9. Okt. 2023

Für die meisten ein rotes Tuch.

Ein guter Anfang, diesem Thema zu begegnen, ist es, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Denn je mehr wir im Reinen sind mit unserem eigenen Körper, desto besser können wir auch mit der Körperlichkeit unserer Kinder umgehen. Dabei geht es nicht nur darum, wie wir reagieren, wenn sie sich anfassen – sondern auch, wie sie mit ihren Körperformen umgehen. Ob es mir unangenehm ist oder ob ich Angst habe: ich kann besser damit umgehen, wenn ich mich selber auch wohl fühle – ganz nach dem Motto „erst mal vor der eigenen Haustüre kehren“.

Wenn wir vor dem Spiegel stehend die ganze Zeit unsere Nase rümpfen, unsere Bäuche ablehnen, uns für unser Geschlecht genieren und unsere Brüste zu klein/gross/schlaff/stehend empfinden, dann bekommen die Kinder die Meldung: Ein Körper ist etwas Negatives, man soll ihn kritisieren. Doch je mehr wir uns vor den Kindern an unseren Körpern auch erfreuen können, vor dem Spiegel auch mal ein „Hei wow nice butt“ rausrutscht und wir uns auch mal lächelnd über den Bauch streicheln, desto besser können wir unseren Kindern indirekt Sicherheit über den eigenen Körper vermitteln.

Dies gilt auch für unsere Geschlechtsteile: Wenn wir uns ständig verstecken und verschämt abwenden, geben wir eine andere Message, als wenn wir Penis und Vulva als etwas Positives, Schönes und Lustvolles wahrnehmen.

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